Mit Patchwork verbinden viele Menschen Amerika und einige vielleicht auch die Amish-People.
Was viele nicht wissen ist, dass der Ursprung des Patchworks in Europa liegt, denn die Anish-People waren europäische Auswanderer im 17. Jahrhundert, die aus Deutschland, der Schweiz und dem Elsaß kamen.

Patchwork (Fleckenarbeit) ist aus der Verwertung von Stoffresten vom Herstellen von Bekleidung entstanden. Die Aussiedler fertigten damit billige Decken zum Schlafen, die sogenannten Quilts. Ein Quilt besteht aus drei Teilen, dem gepatchten Top, einem wärmenden Vlies und einem Rückseitenstoff. Durch einfache Vorstiche (Quiltstiche) werden die drei Teile zusammengehalten. Diese Stiche bilden das Quiltmuster. Mit der Zeit entstanden immer aufwendigere Quiltmuster und verschönerten damit, die oft aus dunklen einfarbigen Stoffen genähten Decken.
Erst mit dem, in den 1960 er Jahren auflebenden Tourismaus in den USA wurden auf Wunsch buntere und hellere Quilts angefertigt, später dann auch aus den heute üblichen bunten Druckstoffen.

Heute hat sich Patchworken in sehr vielfältiger Weise entwickelt. Vielfältige textile Gestaltungsmöglichkeiten und moderne Zutaten ermöglichen jegliche Art des persönlichen Ausdruckes, der sich in künstlerischer Darstellung in den modernen Arbeiten ausdrückt.